BARF Ernährung

Jedes Lebewesen hat ein Anrecht auf artgerechte Nahrung!

Ein Karnivor

Wir haben uns vor mehr als 15 Jahren für die Rohfütterung BARF entschieden, weil Mitsu damals immer wieder an Durchfall litt und Fertigfutter überhaupt nicht mochte. Wir sind froh über diese Entscheidung und könnten nicht mehr mit gutem Gewissen unsere Hunde mit auf Getreide basiertem Fertigfutter, mit ungünstiger Aminosäuren- Zusammensetzung, mit künstlichen Vitaminen und unnatürlichen Inhaltsstoffe füttern. Nach der Futterumstellung funktionierte die Verdauung von Mitsu einwandfrei und auch allen unseren jetzigen Hunden und Welpen bekommt diese Art der Fütterung ausgezeichnet.

BARF (Biologisch Artgerechtes Rohes Futter) ist die gesündere Alternative zu Fertigfutter. Hierbei versucht man möglichst, die Ernährung des Wolfes zu imitieren. Das heisst, der Hundebesitzer baut ein Beutetier nach und stellt die Rationen im richtigen Verhältnis aus frischen, möglichst biologischen Nahrungsmitteln selber zusammen und verfüttert sie roh.

Der Wolf ist ein Karnivor (Fleischfresser), was aber nicht heisst, dass er sich ausschliesslich von Fleisch und Knochen ernährt! Sondern auch Obst, Kräuter, Nüsse, Wurzeln und ganze Beutetiere samt Mageninhalt (Gemüse) und Fell.

Das Verdauungssystem vom Hund ist noch identisch mit demjenigen vom Wolf, also ist es für unsere Hunde überhaupt kein Problem rohes Fleisch und Knochen zu verdauen. Gemüse hingegen können sie nur verwerten, wenn die Zellwände zerstört sind, wir pürieren es.

Der Akita ist grundsätzlich ein guter Futterverwerter, manchmal leider etwas mäklig und wählerisch. Man behauptet, dass er oft unter Futterunverträglichkeit und Allergien leidet. Um dies möglichst zu umgehen legen wir bei den Welpen speziellen Wert auf die Ausbildung der oralen Toleranz.

Die orale Toleranz

Die orale Toleranz verhindert, dass ein Welpe der gerade beginnt fremde Nahrung zu sich zu nehmen, allergische Reaktionen gegen diese Fremdstoffe entwickelt. Es dauert einige Tage, bis sich eine orale Toleranz zu einem neuen Nährstoff entwickelt. Wenn viel verschiedene neue Nährstoffe gleichzeitig im Verdauungssystem ankommen, wie dies bei Fertigprodukten üblich ist, so ist es wahrscheinlicher, dass eine orale Toleranz nicht bei allen Nährstoffen erreicht wird.

Getreide wird am schlechtesten verdaut, den Welpen fehlen fast vollständig Amylase und Saccharase für die Stärkespaltung und gerade wenn unverdaute Essenspartikel im Darm resorbiert werden, stehen die Chancen eine verstärkte Immunreaktion zu provozieren besonders hoch. Das führt dazu, dass die orale Toleranz entweder gar nicht erst stattfindet oder wieder verloren geht. Zudem werden Welpen oft zu früh entwöhnt, in einem Alter, indem sie die Fähigkeit noch gar nicht besitzen eine orale Toleranz aufzubauen.

Mit dieser Einstellung die Welpen aufzuziehen sind wir sehr gut gefahren und wünschen uns natürlich nichts mehr, als dass die kleinen Schützlinge im neuen zu Hause genauso bedacht umsorgt werden. Dafür geben wir all unser Wissen, Futterpläne und Tipps mit auf den Weg und hoffen, dass wir bei allfälligen Fragen weiterhin die Anlaufstelle Nr. 1 sind.

 

Quellen:

„Ernährung des Hunde“ Helmut Meyer, Jürgen Zentek

„Der Jahrtausendirrtum der Veterinärmedizin“ Klaus Dieter Kammerer

„Die Aufzucht junger Hunde nach natürlichen Methoden“ Juliette de Bairacli-Levy

„BARF Die natürliche Aufzucht von Welpen“ Swanie Simon

www.barfers.de

Ernährungsberatung

Viele wollen für ihre Hunde das Beste, aber aus Angst einen Fehler zu machen greifen sie lieber zum Fertigfutter. Das muss nicht sein!

 

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Der erste Teil der Ausbildung zum Ernährungsberater für Hund & Katze mit Schwerpunkt BARF bei Swanie Simon habe ich bereits erfolgreich abgeschlossen. Ab 2019 erstelle ich auch Futterpläne für kranke Tiere.


Akita Welpe Shini beim barfen mit Trutenhals